Occupational Intervention Process Model


Das "Occupational Therapy Intervention Process Model" (OTIPM) ist ein Modell für die Planung und Umsetzung von top-down, klientenzentrierter und betätigungsbasierter Ergotherapie. Es wurde von Anne Fisher, emeritierte Professorin der Universität von Umeå in Schweden und Affiliate Professor an der Colorado State University, USA entwickelt und 1998 zum ersten Mal publiziert.

TherapeutInnen können mit Hilfe des OTIPM den Beitrag der Ergotherapie gegenüber Kunden, Kostenträgern und anderen Gesundheitsberufen gezielt vertreten. Ziel dieses Kurses ist es, das Prozessmodell und das ergotherapeutische Reasoning des OTIPM anhand eines Fallbeispiels zu besprechen, zu verstehen und mögliche Umsetzungsmöglichkeiten für die eigene betätigungsbasierte Praxis anzuschauen.

Inhalte

Das OTIPM ist ein Prozessmodell, welches Schritt für Schritt das betätigungsbasierte Vorgehen aufzeigt, von der ersten Kontaktaufnahme mit den KlientInnen bis zum Abschluss der Behandlung. Das OTIPM basiert auf drei wichtigen Elementen unserer Profession: Betätigung, Klientenzentrierung und einer top-down Herangehensweise. Die Betätigungen der KlientInnen sind der zentrale Fokus, der Inhalt und das Ziel der Ergotherapie.

Der klientenzentrierte Ansatz beschreibt unsere Beziehung und Interaktionen mit den KlientInnen. Eine top-down Vorgehensweise im Prozess beschreibt alle ergotherapeutischen Modelle. Diese Herangehensweise weist auf einen seit jeher holistischen Ansatz unserer Profession hin. Das Beobachten und Analysieren einer Betätigungsperformanz ist im OTIPM ein wichtiger Schritt der top-down Erfassung.

Zielgruppe

Alle Personen mit beruflichem oder privatem Interesse an der Thematik.

Kosten

99,00 € (79,00 € für Vereinsmitglieder)
Inklusive aller benötigten Materialien.

Teilnehmerzahl

15 (bisher keine Plätze belegt)

Termin

Block 1: Samstag, 14. Juli 2018 – von 9.00 bis 16.00 Uhr

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Referent(en)

CLAUDIA KLEIN
MICHAELA BERGMANN